Unser Beobachtungsplatz

... ist sicher kein Paranal, aber aller Anfang ist bekanntlich schwer. Es begann vor einigen Jahren mit der Idee, einen festen Beobachtungsplatz für unsere Astrophotographie einzurichten. Die Ausrüstung ist groß und schwer, vor allem das Stativ, welches sehr stabil sein muss. Um eine einwandfreie Nachführung zu erhalten, sollte dessen Drehachse möglichst exakt entlang der Erdachse ausgerichtet sein – die Justierung ist aber sehr aufwendig und nimmt viel Zeit in Anspruch. Ein fest aufgestelltes Stativ entbindet einen von dieser Notwendigkeit.
Am Anfang war der ehemalige Wasserhochbehälter Brenscheid, im nördlichen Sauerland. Nach langem Suchen haben wir uns für diesen Platz entschieden, weil er nahe genug liegt, um ihn schnell erreichen zu können, aber andererseits nicht unter der alles vernebelnden Licht- und Dunstglocke des Ruhrgebiets verschwindet.

Das Bild zeigt den Hügel noch ohne festes Stativ. Weil er auch noch nicht besonders zugänglich ist, stehen wir daneben.

Unser Hügel, noch ohne Stativ
Beim Justieren Nach dem Aufbau des ortsfesten Stativs kann das große Teleskop justiert werden. Dies ist einer der seltenen Augenblicke, wo Sterngucker – zumindest teilweise – im Hellen arbeiten können.
Nach und nach gesellen sich auch andere Geräte dazu, jedoch nicht ortsfest: Weitere Teleskope, Teleobjektive, Feldstecher und, und, und ... Einige Teile unserer Ausrüstung