Unsere Reisen

In den Nordwesten Griechenlands

Der Norden Griechenlands und insbesondere der Nordwesten ist touristisch längst nicht so erschlossen wie Athen, die Peloponnés oder die Inseln. Die meisten Touristen dort scheinen Griechen oder auch Italiener zu sein. Von Albanien her nach Süden erstreckt sich der Píndos mit bis zu 2700 Meter hohen Bergen. Nur der Olymp ist mit über 2900 m noch höher.
Im Píndos gibt es viele kleine Straßen und neuerdings ein, zwei Autobahnen. Größere Städte findet man wenige, es dominieren die kleinen Bergdörfer. Mehrere Flüsse wie der Aóos, der Víkos oder der "vierzigfurtige" Sarantáporos durchziehen das Gebirge praktisch unberührt und unbegradigt. Das nördliche Píndos-Gebirge
Panorama!
Sterngucken bei Kónitsa Vom Bergdorf Kónitsa aus geht östlich eine kleine Paßstraße nach Elévthero. Dort, an einem Parkplatz auf ca. 1800 m Höhe, versprach der Himmel Richtung Nordosten um den 13. August herum einen freien Blick auf die Perseiden-Meteore.
Also kam die mechanische Astrokamera zum Einsatz, mit einem 17 mm-Objektiv bei Blende 2.8 und einem 200 ASA-Film. Doch leider: Wolken! Daher scheinen die Striche der Sterne auf diesem Bild immer wieder unterbrochen. Ganz links, beim Polarstern, ist sogar fast gar nichts mehr zu erkennen. Und Sternschnuppen erst recht nicht ... Strichspur mit Wolken